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Wer ist Mose?

Wir haben sechs Fun Facts über Mose gesammelt, der Mann, der das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in die Freiheit führte.

 

1. Starke Frauen sind der Grund, warum Mose seine Kindheit überlebt.

Eigentlich sollte Mose schon bei seiner Geburt sterben, denn der Pharao, der angesichts der vielen Israeliten in seinem Land in Panik gerät, ordnet an, dass alle männlichen Babys der Israeliten getötet werden sollen. Dem widersetzen sich zwei mutige Hebammen. Als die Mama von Mose ihr Baby nicht mehr zu Hause verstecken kann, legt sie ihn in ein wasserdichtes Kästchen und bringt es ans Nilufer – übrigens: Das Hebräische verwendet dafür dasselbe Wort wie für die Arche Noahs!

Ausgerechnet die Tochter des Pharao findet das Körbchen, ihre Dienerin fischt es heraus, sie entdecken das Baby und schließen es sofort ins Herz! Moses Schwester bietet an, eine Ziehmutter für das Baby zu suchen – und bringt es natürlich zu seiner echten Mama. Als Mose groß genug ist, übersiedelt er in den Palast des Pharao (2. Mose 2).

  

2. Mose: Vom Prinz zum Schafhirten zum Anführer der Israeliten.

Auf der Karriereleiter geht es mal bergauf, mal bergab mit Mose. Mose lebt am Königshof des Pharao, doch dann muss er mit ansehen, wie seine Landsleute beim Bau der Pyramiden als Sklaven gequält werden – Das kann er nicht dulden: im Affekt bringt er einen Ägypter um.

Als Flüchtling lässt er sich in Midian nieder und gründet eine Familie. Sein Beruf hier: Hirte! Eines Tages, als er wieder einmal die Schafe seines Schwiegervaters Jitro hütet, passiert es: Mose sieht einen Dornbusch, der brennt, aber doch nicht verbrennt. Gott selbst spricht zu Mose aus diesem Dornbusch.Mose erhält die Aufgabe, die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten in die Freiheit zu führen (2. Mose 3).

  

3. Mose kann nicht gut reden...

Immer, wenn es darum geht, dem Volk etwas von dem zu sagen, was Gott Mose gesagt hat, wird Mose nervös. „Ich habe doch noch nie gut reden können“, „Ich bin im Reden viel zu schwerfällig und unbeholfen“ und „Ich bin so ungeschickt“ bringt er als Ausrede vor. Zum Glück ist Moses Bruder Aaron redegewandter als er. Aaron wird  sein Pressesprecher und übernimmt die keinesfalls einfache Kommunikation mit dem Pharao und den Israeliten (2. Mose 6-7).

  

4. ...aber singen, das kann er!

Verhandlungen, Gespräche, aber auch neun Plagen können den Pharao nicht davon überzeugen, seine billigen Arbeitskräfte – die Israeliten – ziehen zu lassen. Erst als alle Erstgeborenen der Ägypter sterben, gibt der Pharao sein „Ok“.

Nach einem spektakulären Marsch durch das Meer, bei dem die Israeliten wohlbehalten auf der anderen Seite ankommen (während die nachkommenden Krieger des Pharaos in den Wassermassen versinken), singen Mose und die Israeliten ihrem Gott ein Lied (2. Mose 15,1-18). Übrigens singt auch Moses Schwester Mirjam, sie tanzt dazu mit den anderen Frauen. 

(Dass sie gleich darauf zu murren beginnen, weil sie sich nach dem Leben in Ägypten zurücksehnen, lassen wir hier einmal beiseite.)

Am Ende seines Lebens erhebt Mose nochmals seine Stimme: In einem großen Lied rechnet er mit seinem – so oft mühsamen und widerwilligen – Volk ab. Er kündigt aber auch die Hilfe Gottes an (5. Mose 32,1-42).

  

5. Mose ist kein Vegetarier, trotzdem hat er Probleme mit Fleischessern.

In der Wüste ernähren Mose und die Israeliten sich zwar lange Zeit von „Manna“, das Gott quasi vom Himmel regnen lässt. Es ist weiß wie Koriandersamen und schmeckt wie Honigkuchen. Bald reicht es den Israeliten jedoch, sie sehnen sich nach mehr kulinarischer Abwechslung und nach den „Fleischtöpfen Ägyptens“ (2. Mose 16).

Überhaupt machen sie Mose das Leben nicht gerade leicht. Während er am Sinai von Gott die Zehn Gebote erhält, bastelt sich das Volk einstweilen eine andere Gottheit, ein goldenes Kalb... (2. Mose 32). Aber auch das können sie nicht essen.

  

6. Mose betritt das „verheißene Land“ nie.

Mose führt zwar seine Leute aus der Sklaverei in Ägypten und begleitet sie über 40 Jahre auf dem Weg durch die Wüste, doch er selbst kommt nicht in das verheißene Land. Weil die Israeliten  in der Wüste so sehr murren, darf ihre Generation nicht in das „Land, in dem Milch und Honig fließen“ einziehen, nur ihre Kinder

Kleiner Trost: Mose darf das gelobte Land vom Berg Nebo aus sehen, bevor er stirbt.


Lust bekommen auf mehr?

Dann findest du in unserer Ausstellung „Mose. Mit Gott in die Freiheit“ noch mehr zu Moses und seiner Story.

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