75.000ste Besucherin im Bibelzentrum!
In nur 18 Monaten, seit im Oktober 2024 die 70.000ste Besucherin begrüßt werden konnte, waren weitere 5.000 Besucherinnen und Besucher im Bibelzentrum.
Die Gruppe aus dem Mühlviertel rund um die 75.000ste Besucherin, Darja Ahrer.
Am 18. April 2026 unternahmen mehrere evangelische Sammelgruppen des evangelischen Religionsunterrichts aus dem Mühlviertel (OÖ), begleitet von einigen Teens der Evang. Pfarrgemeinde Gallneukirchen, Eltern und ihrer Religionslehrerin, eine Exkursion ins Bibelzentrum.
Eine der Begleitpersonen, die 23-jährige Software-Entwicklerin Darja Ahrer, war die 75.000ste Besucherin. Sie engagiert sich vielfältig ehrenamtlich in ihrer Pfarrgemeinde in der Kinder- und Jugendarbeit, für die Evang. Jugend OÖ mit Computercamps auf Burg Finstergrün, und ist Lektorin in Ausbildung. Als kleines Geschenk erhielt Darja Ahrer „Einfach Bibel“, eine Ausgabe mit 180 ausgewählten Bibeltexten, für Jugendliche verständlich aufbereitet, die sie bei der Jugendarbeit einsetzen kann. Sie stellte gleich fest, dass ihr Konfirmationsspruch (Psalm 139,14) in verschiedenen Übersetzungen in „Einfach Bibel“ enthalten ist.
Eine Schülerin, Emilia, fasste die Eindrücke des Besuchs in einem Artikel zusammen:
"Ein Schultag ohne Klassenzimmer
Die Gruppe sah sich die größte und auch kleinste Bibel der Ausstellung an. Die größte Bibel wiegt über 11 Kilogramm und die kleinste kann man nur unter einem Mikroskop lesen. Wir durften eine Bibelseite mit einer Druckerpresse drucken. Auch auf Papyrus und Pergament mit Schreibfeder und Schilfrohr auf Hebräisch und Griechisch konnten sich die Kinder beim Schreiben versuchen. Eine Herausforderung ist es, dass Hebräisch von rechts nach links und ohne Selbstlaute geschrieben wird. Das Schreiben auf Griechisch war knifflig, weil das Rohr auf dem rauen Untergrund kratzte. Außerdem mussten wir dieses oft in einen kleinen Tintentopf eintunken. Auch das Abtupfen am Papier, bevor man zu schreiben loslegen konnte, ging nicht sofort bei jedem gut. Die alte Druckerpresse hat gezeigt, wie Bücher früher gemacht wurden. Alle schrieben nun noch ihren Namen in das Gästebuch und bekamen eine Museums-Schatzkarte, die einige bereits vor Ort eifrig ausfüllten. Nicht nur die 75.000ste Besucherin, sondern auch alle anderen Besucher bekamen ein Geschenk: Ein Buch der BasisBibel, das Lukasevangelium, zum Mitnehmen. Auch einen Textausschnitt der Bibel in Blindenschrift samt Alphabet zum Übersetzen bekamen die Schüler und Schülerinnen. Danach wurde noch ein Foto gemacht und schon war es Zeit, wieder zum Bahnhof zu gehen. Fazit: Auch wenn beim Drucken und Schreiben nicht immer alles klappte, lohnte sich der Ausflug in das Museum sehr!“

